Ultraschalldiagnostik

Was ist Ultraschalldiagnostik in der Neurologie?

Die Untersuchung des Körpers mit Ultraschall hat seit Jahrzehnten bereits seinen festen Stellenwert in der gesamten Medizin. In der Neurologie macht man sich die Ultraschalltechnik bei der Untersuchung der hirnversorgenden Gefäße zu Nutze. Mit der Duplexsonographie können die Halsschlagader mit ihren Aufzweigungen und die Wirbelschlagader vom Ursprung bis zum Eintritt in das Gehirn durchgehend untersucht und auf Ablagerungen und Verengungen hin beurteilt werden. Auch kann die Wandstruktur Rückschlüsse auf Schlaganfallrisiken ermöglichen und so diese Untersuchung zur Verlaufsbeurteilung von Vorbeugemaßnahmen dienen.

In der Dopplersonographie der Halsarterien kann man zusätzlich zu den Bildern der Duplexsonographie durch die Messung der Flussgeschwindigkeiten und bestimmter Flusseigenarten, das Ausmaß einer möglichen Verengung sehr genau bestimmen und so Veränderungen im zeitlichen Verlauf genau beobachten.

Die transkranielle Doppler- und Duplexsonographie ermöglicht es, Einzelheiten aller wichtigen Arterien im Gehirn selber zu erkennen. So können Verengungen, aber auch krankhafte Aufweitungen oder Kurzschlüsse des Blutstroms erkannt und im Therapieverlauf beurteilt werden.

Die Doppler- und Duplexsonographie der Hals- und Hirngefäße ist zusammen mit der Bildgebung des Gehirns die zentrale Untersuchung in der akuten Schlaganfallabklärung. Sie dient aber auch zur Vorbeugung und Verlaufsbeurteilung und wird im Hause auch ambulant angeboten.

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