Operationen

Unter einer Operation versteht man einen instrumentellen Eingriff am Körper. In der Regel erfolgt dieser zu therapeutischen, seltener zu diagnostischen Zwecken. Der Eingriff kann ambulant oder auch stationär durchgeführt werden. Schwerpunktmäßig operieren Chirurgen.

Medizinische Eingriffe werden aber auch von Ärzten anderer Fachdisziplinen vorgenommen:
  • Frauenheilkunde
  • Geburtshilfe
  • Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
  • Augenheilkunde
Zu den häufigsten Operationen, die im St. Josef-Krankenhaus Zell durchgeführt werden, gehören unter anderem
  • Appendektomie (Entfernung des Wurmfortsatzes am Blinddarm)
  • Mandel- und Polypenoperationen (bei Kindern und Erwachsenen)
  • Gelenkspiegelung
  • gynäkologische Ausschabung
  • Kataraktoperationen (Augenlinse)
  • laparoskopische Gallenblasenentfernung
  • Leisten- und Nabelbruchversorgung
  • Wiederherstellung von Knochenbrüchen
  • Implantation von künstlichen Hüft- oder Kniegelenken
  • Hysterektomie
  • kinderchirurgische Eingriffe wie beispielsweise Entfernung von Warzen, Hauttumoren, Muttermalen und Blutschwämmchen, Korrektur von angeborenen oder wachstumsbedingten Fehlstellungen, Behandlung von Phimosen, Harnröhrenfehlstand und Hodenhochstand, plastische Operationen und Versorgung nach Verbrennungen, Verbrühung oder Verätzungen usw.

Was passiert vor der Operation?

Zu allen wichtigen Details erhalten Sie rechtzeitig vorher, ausführliche Informationen von Ihrem behandelnden Arzt. Bitte antworten Sie auf alle Fragen, die Ihnen gestellt werden offen und ehrlich. Nur so können die Ärzte Ihre individuellen gesundheitlichen Besonderheiten für die Operation berücksichtigen. Gleichzeitig haben Sie bei diesem Gespräch eine zusätzliche Gelegenheit, sich direkt informieren zu lassen.

Zusätzlich führt ein Narkosearzt vor der Operation ein Aufklärungsgespräch mit Ihnen. In diesem Gespräch wählt der Narkosearzt zusammen mit dem Patienten die Anästhesieform aus. Die Anästhesie sorgt für die Schmerzfreiheit während und nach der Operation.

Mögliche Anästhesieformen:

- Allgemeinnarkose (Vollnarkose)
- Regionalanästhesie (Hierbei wird nur der betreffende Arm, das Bein oder die untere Körperhälfte betäubt. Auf Wunsch des Patienten wird zusätzlich ein Schlafmittel verabreicht.)
- Lokalanästhesie (Hierbei wird nur eine kleinere Körperstelle betäubt.)

Was passiert nach der Operation?

Nach einer Vollnarkose sind die meisten Patienten noch für einen bestimmten Zeitraum schläfrig. Zu Ihrer Sicherheit werden Sie nach der Operation noch so lange im Aufwachraum überwacht, bis Sie verlegungsfähig sind.

Bei einer Regionalanästhesie können Sie oft nach dem Eingriff sofort wieder zurück auf Ihre Station gebracht werden. Sie dürfen häufig direkt im Anschluss essen und trinken.

Werde ich Schmerzen haben?

Es ist möglich, dass Sie mit dem Abklingen der Betäubung Schmerzen spüren. Bitte informieren Sie uns, damit wir Ihnen helfen können.

Es gibt unterschiedliche Verfahren zur postoperativen Schmerztherapie. Diese reichen von Zäpfchen oder Tropfen bis zur patientenkontrollierten Schmerzpumpe oder einem Periduralkatheter. Bitte melden Sie sich, damit wir Ihnen helfen können.

Wird mir übel sein?

Das Auftreten von Übelkeit oder Erbrechen nach einem operativen Eingriff ist ganz individuell unterschiedlich. Daher ist auch eine Vorhersage kaum möglich. Es kann sowohl durch die Narkose als auch durch die OP hervorgerufen werden. Sollten Sie bereits aus einer früheren Operation Erfahrungen hierzu gesammelt haben, informieren Sie bitte den Narkosearzt beim Aufklärungsgespräch. So kann Ihnen dieser vorbeugende Medikamente verabreichen beziehungsweise das geeignete Anästhesieverfahren auswählen.

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